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Samstag, 16. Dezember 2017
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... auf unterschiedlichen, aber gleichwertigen Bildungsgängen

Ein wesentliches Moment des Schulprogramms ist, das Kind "in der Mitte" zu sehen, mit seinen Lernvoraussetzungen und Fähigkeiten, ganz gleich auf welchem Bildungsgang es sich gerade befindet. Es gilt den Blick zu schärfen für das "Ich kann, ich will, ich habe die Möglichkeit dazu".

Grundlage für die Begleitung der Kinder auf den verschiedenen Wegen ist der "geheime Basislehrplan", wie Prof. A. Bechtel ihn nennt. Er sagt dazu:

"Pädagogisches Interesse, das heute wieder nachdrücklich eingefordert wird, richtet sich auf die Förderung der Kinder und Jugendlichen, damit sie das Leben besser bestehen können. Du kannst können. Ertüchtigung zum Leben im umfassenden Sinn nennen wir Bildung. Unter Bildung verstehe ich die Vielzahl von Bemühungen, die Menschen helfen ihre Lebenssituation, Rollen, Entwicklungsphasen usw. zu verstehen, zu bearbeiten, anzunehmen und zu verändern. Das Ziel der Bildung lautet: Du kannst können."

Neben dem Blick auf die individuellen Fähigkeiten des Kindes ist weiterhin wichtig, in und zwischen den einzelnen Fachbereichen Zusammenhänge zu entdecken und Inhalte - wo notwendig und sinnvoll - mit "religiöser Kompetenz" zu klären und zu deuten. Die durchgängige, stimmige Vermittlung und Diskussion unserer Werte und Ziele, gestützt durch die Zusammenarbeit aller Beteiligten, ermöglicht unseren Schülern, sich positiv zu orientieren und eigene Einstellungen zu entwickeln.

Kindern gerecht werden ...

... im Unterricht

In der Unterrichtsgestaltung finden die Leistungsfähigkeit und Leistungswilligkeit der Schüler angemessene Beachtung.

Entsprechende Leistungsanforderungen und angemessene Methoden beziehen sich auf die jeweiligen Schulstufen und Bildungsgänge (Grundschule, Orientierungsphase, Hauptschulbereich, Realschulbereich).

Passende Förderung hat die Stärken und Schwächen der Schüler im Auge und setzt nach Bedarf individuell abgestimmt in Absprache mit Schülern, Lehrern und Eltern ein. Das "Du kannst können" ist bei der Leistungsanforderung eine wichtige Leitlinie.

Zusatzangebote mit besonderen Schwerpunkten runden das Unterrichtsangebot ab.
Hier haben die Schüler die Möglichkeit, nach Neigung entsprechende Angebote auszuwählen. Im musischen Bereich liegt ein besonderer Schwerpunkt.

... in mitmenschlicher Begegnung

Die Pflege der vielfältigen personalen Begegnungen im Schulalltag ist ein Stück Schulkultur.

Das schulische Miteinander soll geprägt sein von einer freundlichen Atmosphäre (z.B. wir grüßen einander, wenn wir uns begegnen), von einem Klima des Vertrauens, der Verantwortung und Hilfsbereitschaft. Insbesonders ist dabei die Begleitung unserer Kinder in Lern- und Lebensfragen wichtig. Besondere Zuwendung brauchen die "Kinder in Nöten".

Bei der Begleitung der Kinder brauchen wir die Eltern als verlässliche Partner. Die Elternarbeit ist von daher ein wesentlicher Pfeiler in unse¬rem Schulprogramm.
Die Gestaltung der Elternarbeit vollzieht sich in unterschiedlichen Bereichen des Schullebens. Beispiele dafür sind:

  • Elternbeirat: Gremien der Mitgestaltung und Mitentscheidung,
  • Elternabende: Gestaltung des "Klassenlebens",
  • Mithilfe beim Schulfrühstück und in der Bücherei,
  • Feste feiern, Freizeitangebote, Zeit für Gespräche,
  • Förderkreis: wichtige Unterstützung der Schule.

... in religiöser Begleitung

Schulpastoral und die Einbindung in das kirchliche Umfeld sind integrativer Bestandteil unseres Schullebens.

Religiöse Begleitung hat das Ziel, junge Menschen auf den Weg zu verantwortungsbewussten und handelnden Christen zu bringen. Die Kinder müssen immer wieder die Möglichkeit haben zu erfahren, dass Glaube und Leben zusammengehören.
Über den Religionsunterricht hinaus ist es uns wichtig, in allen Fächern, in Projekt- und Besinnungstagen Zusammenhänge zwischen Leben und Glauben erfahrbar zu machen.

Wichtige Punkte der religiösen Begleitung sind:

  • gemeinsames Gebet, Meditation, Gottesdienste,
  • Gestaltung von besonderen Zeiten und Festen im Kirchenjahr,
  • Hilfe in schwierigen Lebenssituationen,
  • persönliche Beratung, Gespräche, Schulendtage,
  • Hilfsaktionen für notleidende Menschen ("Augen haben für fremdes Leid").

Die Grundlage für all unsere Bemühungen ist die Überzeugung, dass christlicher Glaube uns gut tut und unserem Leben Sinn schenkt.

... in der Vernetzung mit dem Umfeld

Die Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen, Gruppen und Stellen im Umfeld unserer Schule ergänzt und bereichert das Schulprogramm.

Beispiele dafür sind:

  • vom Grundschulbereich an Aufsuchen von Lernorten außerhalb der Schule,
  • Zusammenarbeit mit den Nachbarschulen (Blinden¬und Gehörlosenschule),
  • Zusammenarbeit mit der Stadt Lebach, dem Landkreis,
  • Kontakte zu Betrieben, Behörden im Rahmen der Praktika und Berufswahlvorbereitung,
  • Kontakte zu sozialen Einrichtungen im Rahmen des Sozialpraktikums ("Compassion"),
  • Kontakte und Rückbindung zu den Herkunftspfarreien unserer Schüler.
 

Letzte Aktualisierung dieser Seite:  17. September 2010