Mit großer Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserem langjährigen stellvertretenden Schulleiter, Kollegen und Freund Franz Meiser, der am 16. Februar 2026 verstorben ist.

 

Von den ersten Tagen an hat Franz maßgeblich am Aufbau unserer Schule mitgewirkt. Er hat sie nachhaltig geprägt, als weitsichtiger Pädagoge, lösungsorientierter Berater und großherziger Mensch – auch weit über sein aktives Wirken vor Ort hinaus. Als stellvertretender Schulleiter war er ein loyaler, verlässlicher und stabiler Anker. Dieses Amt füllte er nicht mit Autorität, sondern mit Haltung. Viele Umbrüche und Veränderungen im Bildungssystem hat er begleitet und so gestaltet, dass sie für alle Kinder und Jugendlichen Möglichkeiten boten, den eigenen Weg zu finden. Dabei lagen ihm besonders die Schülerinnen und Schüler am Herzen, die sehr viel Unterstützung und Führung brauchten.

 

Nicht nur in diesen Phasen zeigte sich sein großes Herz für die Kinder und Jugendlichen. Es war tagtäglich in seiner Arbeit zu spüren. Seine Tür stand offen. Für Kolleginnen und Kollegen, die Rat suchten. Für Eltern, die Fragen oder Sorgen hatten. Für Schülerinnen und Schüler, die Zuspruch, Orientierung oder einfach ein offenes Ohr brauchten. Franz nahm Menschen ernst und sprach dort, wo es nötig war, auch klare Worte. Sein kritischer Blick und seine klugen Fragen bedeuteten für viele Erkennen, Lernen, Weiterentwickeln. Sie haben von seinem Wissen, seiner Erfahrung und seiner Ermutigung profitiert.

 

Seine den Menschen und vor allem den Kindern zugewandte Grundhaltung hat Franz auch über die Schulgemeinschaft hinaus in der Lehrerfortbildung weitergetragen. Viele Jahre hat er Seminare zum Erwachsenwerden geleitet und auch dabei viele Menschen geprägt.

 

Lange Jahre hat Franz mit seiner Arbeit und seiner Haltung der Schule ein Gesicht gegeben. Er hat sie nicht nur verwaltet, sondern mit Leben gefüllt. Sein Wirken bleibt – vor allem in den vielen Begegnungen, Gesprächen und gemeinsamen Wegen, die uns mit ihm verbinden.

 

Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.