Mit mehr als 300 km/h ging es für die Schüler*innen des Französischkurses Klasse 8 per ICE ins Nachbarland. Weniger als zwei Stunden später war die französische Hauptstadt erreicht – und für die Schüler*innen begann ein echtes Mammutprogramm. Denn für lange Pausen blieb wenig Zeit. In nur zwei Tagen erkundeten die Jugendlichen zahlreiche berühmte Orte und Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Natürlich durfte bei einem Paris-Besuch der Louvre nicht fehlen. Dabei ging es nicht nur darum, die berühmte Mona Lisa einmal mit eigenen Augen zu sehen. Die NGSler entdeckten auch tatsächlich beeindruckende Werke wie Jahrtausende alte Statuen oder riesige Wandgemälde. Paolo Caliaris „Hochzeit zu Kana“ hängt beispielsweise der Mona Lisa direkt gegenüber und misst beinahe sieben mal zehn Meter. So bot der Museumsbesuch weit mehr als einen kurzen Instagram-Moment vor dem berühmtesten Kunstwerk der Welt, sondern ein echtes Gefühl für große Kunst.

Wer Paris in so kurzer Zeit kennenlernen möchte, muss allerdings auch einige Kilometer zurücklegen. Quer durch die Stadt ging es zu Fuß von einem Höhepunkt zum nächsten. Vom Gare de L’Est über Sacré-Cœur und die Gassen von Montmartre über die Tuilerien bis zur Champs-E Champs-Élysées. Am Ende des ersten Tages wartete sogar noch ein besonderer HÖHEpunkt: der Aufstieg bis ganz oben auf den Arc de Triomphe.
Ausgerechnet beim Besuch des Französischkurses war dort aber der Aufzug außer Betrieb. Für Greta war die Anstrengung trotzdem eindeutig gerechtfertigt: „Wären wir nicht hochgekommen, dann – glaube ich – hätten wir was verpasst.“ Oben angekommen, wurden die Schüler*innen mit einem besonders beeindruckenden Blick über Paris belohnt.
Auch der am Abend besuchte Eiffelturm hinterließ bleibenden Eindruck. Für Melissa war vor allem ein Moment besonders: „Das Beste war der Eiffelturm, als er geglitzert hat.“ Und auch abseits der großen Sehenswürdigkeiten gab es viel zu entdecken. Finja hebt die tollen Geschäfte hervor, für die es auch ein wenig Zeit gab: „Les Halles war cool. Aber ich fand die Champs-Elysées am besten.“
Ob Louvre, Montmartre, Eiffelturm oder Champs-Élysées: Paris zeigte sich den Schüler*innen in ganz unterschiedlichen Facetten.
Dabei bot sich dem Kurs natürlich auch die Gelegenheit, die im Unterricht gelernte Sprache einmal außerhalb des Klassenzimmers zu erleben und authentisch anzuwenden. Ganz konsequent blieb es dabei allerdings nicht beim Französischen: Häufig wechselten die Jugendlichen auf das vertrautere Englisch. Aber auch das gehört zu einer solchen Erfahrung dazu. Entscheidend ist, dass Sprache in einer echten Situation gebraucht wird – und dass Unterricht plötzlich mit konkreten Erlebnissen verbunden ist.
Am Ende zweier sehr intensiver Tage war klar: Paris hat unendlich viel zu bieten und die meisten Mitfahrer werden nicht das letzte Mal dagewesen sein. Und genau das machte den Blitztrip des Französischkurses zu einem besonderen Erlebnis: Die französische Hauptstadt hat die Schüler*innen in Rekordzeit verzaubert – und dürfte bei vielen noch lange nachhallen.